PS4 Pro: Leistungsunterschied zur Xbox One X dank Vega-Feature geringer? – PC Games Hardware

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In puncto Leistung scheint die Xbox One X im November die PS4 Pro vom Platz zu fegen und sich die Krone der “leistungsstärksten Konsole” aufzusetzen. Das letzte Wort scheint allerdings noch nicht gesprochen, denn dank eines Vega-Features, könnte die PS4 Pro zur kommenden Microsoft aufschließen, insofern Entwickler sich dieses zunutze machen.

Zumindest auf dem Datenblatt ist die Xbox One X der PS4 Pro in Sachen Rohleistung deutlich überlegen. Der letztliche Performance-Unterschied in Spielen könnte dennoch weniger deutlich ausfallen als gedacht, denn noch hat die Playstation 4 Pro nicht ihr volles Potential entfaltet und ein bisher ungenutztes und erst kürzlich von AMD vorgestelltes Feature schlummert noch im Inneren der Konsole.

Gemeint ist damit Rapid Packed Math – oder in Kurzform RPM. Dank Rapid Packed Math können zwei Half-Float-Operationen (FP16), also Gleitkomma-Berechnungen mit halber Genauigkeit (16-Bit Variablen), in der gleichen Zeit ausgeführt werden, die es für eine Full-Float-Operation (FP32), Gleitkommaberechnungen mit einfacher Genauigkeit (32-Bit Variablen), braucht. Bereits vor dem PS4 Pro-Launch wurde die bei den Vega-GPUs zum Einsatz kommende Technologie von Playstation-Chefarchitekt Mark Cerny erwähnt.

“Einige Features der AMD Roadmap werden das erste Mal mit der Playstation 4 Pro erscheinen. Eines der Features ist der Umgang mit 16-Bit-Variablen – es ist möglich zwei 16-Bit-Operationen gleichzeitig auszuführen, anstelle von nur einer 32-Bit-Operation. In anderen Worten: Bei Full-Float-Operationen liegen wir bei 4.2 Teraflops. Mit Half-Float-Operationen verdoppelt sich die Leistung, was 8.4 Teraflops bei 16-Bit-Berechnungen bedeutet. Damit wird die Möglichkeit geboten, die Performance deutlich zu erhöhen.”

Da Microsoft sich gegen Rapid Packed Math entschied, bleibt es bei der bereits bekannten Leistung der Xbox One X, ohne diese dank entsprechender Tricks nochmals deutlich nach oben zu schrauben. Ob sich Entwickler letztlich jedoch auch dazu entscheiden, das Feature zu nutzen, steht und fällt womöglich mit dem Erfolg von AMDs Vega-GPUs, denn zur Implementation von Rapid Packed Math ist einige Zusatzarbeit notwendig. Vielleicht hat sich gerade deshalb Microsoft dagegen entschieden, da sie es Entwicklern so leicht wie möglich machen wollen, ihre Spiele auf die Xbox One und Xbox One X zu bringen. Nichtsdestotrotz arbeitet man bei Bethesda und Ubisoft aktuell an Spielen, die sich Rapid Packed Math bedienen. Sowohl Far Cry 5 als auch Wolfenstein 2: The New Colossus nutzen RPM.

Quelle: via wccftech.com

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